
Die Präeklampsie („Schwangerschaftsvergiftung“) ist eine Komplikation in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft. Sie tritt bei etwa 2 – 5 % aller Schwangeren auf und kann – wenn sie unbehandelt bleibt – schwerwiegende Folgen für Mutter und Kind haben. Wird jedoch frühzeitig ein erhöhtes Risiko für eine Präeklampsie festgestellt, können durch eine vorbeugende Medikation über 90 % der Fälle verhindert werden.
Eine Früherkennung ist heute in vielen Fällen möglich. Mit Hilfe des „Präeklampsie-Screenings“ in der 11. – 14. Schwangerschaftswoche kann das Risiko für das Auftreten einer Präeklampsie im späteren Schwangerschaftsverlauf mit großer Wahrscheinlichkeit bestimmt werden.
Seit einigen Wochen bieten wir in unserer Praxis ein solches Screening an. Wann und wie der Test durchgeführt wird, erfahren Sie im Bereich „Pränatale Diagnostik“, per Flyer zur Präeklampsie-Kampagne oder natürlich immer im persönlichen Gespräch bei Ihrem Vorsorgetermin.