Kupferspirale – IUP – Kupfer-T

Die Kupferspirale ist der „Klassiker“ unter den intrauterinen, nicht hormonellen Verhütungsmitteln. Sie besteht aus einem kleinen zumeist T- oder ankerförmigen Plastikkörper, der mit einem feinen Kupferdraht umwickelt ist.

Wirkungsweise: Das IUP verhindert die Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutter. Die freigesetzten Kupferionen vermindern die Beweglichkeit der Spermien. Die Kupferspirale greift nicht in den Hormonhaushalt ein und verhindert also auch nicht den Eisprung.

Einlage: Das IUP wird während der Periode durch ein steriles dünnes Plastikröhrchen über die Scheide in die Gebärmutter eingeführt. Während des Eingriffs kann ein ziehender Schmerz auftreten, der aber im Allgemeinen gut zu ertragen ist. Auf Wunsch legen wir die Kupferspirale auch in Kurznarkose.

Mögliche Beschwerden und Komplikationen: Evtl. leichte Blutungen und Unterleibsschmerzen in den ersten Tagen, stärkere Menstruationsblutungen und Schmierblutungen während des Zyklus. In seltenen Fällen kann ein IUP verrutschen oder ausgestoßen werden.

Lagekontrolle: Über den Rückholfaden, der aus dem Muttermund herausragt, kann die Lage der der Spirale jederzeit kontrolliert werden. Zusätzlich werden regelmäßige Ultraschalluntersuchungen alle 6 Monate empfohlen, um die verhütende Wirkung sicherzustellen. Besonders wichtig ist eine Kontrolle nach der ersten Periodenblutung.

Entfernung: Die Kupferspirale ist mit Hilfe des Rückholfadens jederzeit leicht und schmerzlos zu entfernen. Anschließend normalisiert sich die Fruchtbarkeit schnell. Eine Schwangerschaft ist sofort wieder möglich.

Anwendungsdauer: 2 Jahre

Sicherheit: hohe Sicherheit mit einem Pearl-Index von 0,5 – 2.

Kosten: Die Einlage einer Spirale ist eine Selbstzahlerleistung und wird nicht über die Kasse abgerechnet.