Krebsfrüherkennung
Erhalten Sie sich Ihre Gesundheit und Lebensfreude!
Zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Gesundheit gehören regelmäßige Untersuchungen zur Früherkennung von Krebserkrankungen. Die Krebsvorsorge verbessert nicht nur die Heilungschancen im Falle einer Krankheit, sie bietet auch Sicherheit und Beruhigung, wenn alles in Ordnung ist.
Die Untersuchung zur Krebsfrüherkennung sollte einmal im Jahr stattfinden.
Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
zur Früherkennung und Behandlungsmöglichkeiten bei Krebserkrankungen
Informationen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA)
zur Brustkrebs-Früherkennung durch das Mammographie-Screening
Krebsfrüherkennung: Der Leistungskatalog der Krankenkassen
Im Rahmen der Krebsfrüherkennung haben die gesetzlichen Krankenkassen folgende Leistungen für eine jährliche Untersuchung festgelegt:
Ab dem 20. Lebensjahr
- Gezielte Anamnese
(Abklärung von Beschwerden und Vorerkrankungen) - Gynäkologische Tastuntersuchung
- Begutachtung (Spiegeleinstellung) des Muttermundes
- Zellabstrich vom Muttermund – ‚Pap-Test‘ (bis 35 Jahren einmal jährlich)
- Beratung und weitere Abklärung
Zusätzlich:
ab dem 30. Lebensjahr
- Abtasten der Brustdrüsen und der dazugehörigen Lymphknoten
- Anleitung zur Selbstuntersuchung
ab dem 35. Lebensjahr
- Zellabstrich vom Muttermund (Pap-Abstrich) kombiniert mit HPV-Test (alle 3 Jahre)
ab dem 50. Lebensjahr
- Tastuntersuchung des Enddarmes
- Test auf okkultes (nicht sichtbares) Blut im Stuhl – wenn keine Darmspiegelung gemacht wurde
(bis zum 55. Jahr jährlich, danach nur alle 2 Jahre)
50. – 75. Lebensjahr
- Mammographie-Screening (beim Radiologen)
Wichtiger Hinweis: Für die kassenärztliche Versorgung der Patientinnen und Patienten gilt, dass die medizinischen Leistungen „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich“ sein sollten. „Sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Leistungen, die nicht notwendig sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen die Leistungsbringer nicht bewirken und die Krankenkassen nicht bewilligen.“ (Sozialgesetzbuch V. § 12)
Krebsvorsorge komplett: Unser Ergänzungsprogramm zur Kassenleistung
Moderne medizinische Untersuchungsmethoden – über den Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen hinaus – können die Sicherheit der Standarduntersuchung erheblich erhöhen:
Die individuellen Gesundheitsleistungen (IgeL) werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) privat in Rechnung gestellt. Liegt eine Erkrankung vor oder ergibt sich ein Verdacht auf eine Erkrankung, werden weitere notwendige Maßnahmen von der Krankenkasse übernommen.



